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Wie werden leere Oberträgerbeuten und -Ablegerkästen aufbewahrt? 


Wenn die Zahl der Völker im Jahr variiert. [Wenige starke Völker im Winter und Frühjahr sowie (Zwischen-) Ableger zur Schwarmkontrolle, Völkererneuerung, Aussortieren von Altwaben und zum Hinauszögern der Honigernte auf einen einzigen späten Termin im Sommer] nutzt, dann hat man regelmäßig leere Ablegerkästen oder leere Beuten. Außerdem ist es gut, eine leere Beute in Reserve zu haben, um diese als großen Wabenbock für viele Waben oder zum Auswechseln renovierungsbedürftiger Beuten vorrätig zu haben.

Für die Aufbewahrung gibt es verschiedene Strategien. Dabei sollte immer bedacht werden, dass es um die Einsparung von wertvollem Stauraum geht.

Für mich ist es die beste Lösung die leeren Beuten unter die Decke zu hängen.

Wie hänge ich Oberträgerbeuten unter die Raumdecke?

Platzsparend kann man Oberträgerbeute lagern, indem man sie direkt unter die Decke hängt. Damit das Auf- und Abhängen platzsparend ohne Verletzungsrisiko abgeht, nutze ich eine Aufhängung aus Ketten und einem Stück Gartenschlauch. Die Beute kann einfach Glied für Glied höher oder tiefer gehängt werden und bleibt immer in der Mitte ausbalanciert hängen.

wie so ein Schwenckgrillwie so ein Schwenckgrill



Befindet sich der Standplatz mit den Bienen weiter von Zuhause weg, oder fehlt ein Transportfahrzeug, dann kann es sinnvoller sein, die unbesetzten Beuten am Standort stehen oder hängen zu lassen. Solche Beuten können auch sehr gut als Materiallager für Werkzeuge, Rauchmaterial etc. dienen. Bienenstandort im Wald mit einer leeren, bienendicht verschlossenen Beute im Hintergrund.


FarbenzauberFarbenzauber
Hängen die Beuten länger, tausche ich die Verschlussstopfen an den Fluglöchern gegen Abdeckungen wie zum Beispiel Alublechstreifen aus, die alle Fluglöcher abdecken und mit Heftklammer angebracht oder von innen hinter die Fluglöcher gestellt werden aus. Auf jeden Fall müssen die Beuten bienendicht verschlossen sein, um der Ausbreitung von Bienenseuchen vorzubeugen. Dazu gehört auch, dass die obere Öffnung vollständig mit Oberträgern und Spacern/Abstandsleisten abgedeckt ist.

Wenn die Beute nur mit Stopfen verschlossen sind, können diese bei Temperaturwechsel herausspringen. Hier gab es den Versuch einer Hausbesetzung durch Wespen.

WespennestWespennest

 

Wollte man die Sache technisch optimieren, bieten sich ineinander stapelbare Beuten an. Diese müssten allerdings an allen 4 Seiten schräg oder gestuft sein, was zu Lasten des Raumvolumens und der einfachen Herstellung ginge. Entweder wären die Randwaben kürzer, was ihrer Stabilität zu Gute käme oder man müsste sie mit Schieden weiter einengen. Als kleinen Vorteil könnte man noch sehen, dass bei diese Beuten  Fluglöcher an den Stirnseiten (warmbau) wettergeschützt wären.

StapelbeutenStapelbeutenSelbstverständlich habe ich auch über zerlegbare Beuten nachgedacht. Allerdings glaube ich, dass sich die einfachen Leimholzbretter zu schnell verwerfen, wenn die Beute zerlegt wäre. Um dies zu verhindern, müssten die Bretter unter Druck aufeinander gelagert werden. Aufwand und Risiko sind hier schwer abzuschätzen.

BildstöckeBildstöcke

 

Erstellt am 2019-06-14

Stand vom 2019-12-08