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Wie füttere ich in der Oberträgerbeute?

Generell sollte auch für das Füttern gelten: So einfach wie möglich. Da der Versand von Futter schwierig oder teuer ist und bei Futter aus Stärkesirup der Einsatz von Gentechnik nicht ausgeschlossen werden kann, verfüttere ich nur Flüssigzucker aus Haushaltszucker, den ich im Lebensmitteleinzelhandel beziehe. Dabei verwende ich grundsätzlich eine Verdünnung von 1:1, da diese Verdünnung sich leicht auflöst, von den Bienen gerne angenommen wird und kein Futter wieder im Futterbehälter auskristallisiert, so dass er von den Bienen nicht aufgenommen werden kann. Grundsätzlich rechnet man bei selbstangerührter Futterlösung nur den aufgelösten Haushaltszucker. Bei Fertigfuttersirup und Fertigfutterteig kann das Gesamtgewicht als Futter angenommen werden.

So einfach wie möglich heißt: Ich füttere über den Leerraum in der Beute mit einem offenen Eimer oder einer Vorratsdose für flüssiges Futter, Futterteig gebe ich nur, wenn ich nicht sicher bin, ob de Bienen Futter benötigen, da die Bienen diesen in der Sommersaison nicht über Bedarf abnehmen. Wenn flüssiges Futter gegeben wird, muss in den Futterbehälter eine Schwimmhilfe eingebracht werden. Ich verwende längs halbierte Weinkorken (das Halbieren verhindert sicher ein Rollen der Korken, so dass die Bienen ertrinken. Andere Beobachtungen kann ich nicht bestätigen). Auch lange Grashalme ohne Erde sind ein sehr gute Aufstiegshilfe für die Bienen. Sie stehen allerdings nicht überall zu Verfügung. 

Futtertaschen, Mußtopftränken,... verkomplizieren das System wieder unnötig, ohne entscheidende Vorteile zu bringen.



Alter Eimer für Wassereiseinzelpackungen als Futtereimer mit halbierten Korken als Schwimmhilfe.Alter Eimer für Wassereiseinzelpackungen als Futtereimer mit halbierten Korken als Schwimmhilfe.

Reuse 

Wer Plastik sparen will findet häufig Einweg- Lebensmittelgroßpackungen, die eine zweite Verwendung verdienen. Wichtig ist das alle Behälter für Lebensmittel tauglich sind. Für den Hausgebrauch am Messer und Gabel-Symbol oder an der vorherigen Verwendung für ähnliche Lebensmittel (Wasserlöslich, Zucker, u.ä.) zu erkennen. Verbundstoffe wie Tetra Pack sollten nicht aufgeschnitten werden, da an den Schnittstellen Weichmacher und ähnliche Stoffe zum Beispiel ITX freigesetzt werden können.

 

Vorratsdose mit Wachsabschnitten zum Auslecken durch die Bienen, die auch zum Füttern genutzt werden kann. Vorratsdose mit Wachsabschnitten zum Auslecken durch die Bienen, die auch zum Füttern genutzt werden kann.

Die Futterbehälter werden hinter ein Schied mit Durchlassmöglichkeit(en) für die Bienen in den Leerraum der Bienen eingestellt. Wenn nötig wird der Drahtgitterboden mit eine Brettchen als Unterlage abgedeckt.

Das Zuckerwasser rühre ich in einem Großen Honigeimer mit einem Küchenhandmixer an. Wenn der Standort weiter von zu Hause entfernt ist, kann man einen Honigrührer mit einer Akkubohrmaschine oder einen Kantstab aus Buchenholz zum erneuten aufrühren verwenden. Ohne Räubereigefahr kann man den Honigbehälter schräg anstelle einiger entnommener Oberträger einstellen.

Das läuft.Das läuft.

Bei Räubereigefahr tauscht man über dem Futtereimer in der Beute einige Oberträger gegen einen Futterdeckel aus. Durch ein Gitter kann die Zuckerlösung in den Futterbehälter fließen, ohne dass die Beute geöffnet werden muss. Besonders bequem ist es, wenn der Eimer einen Quetschhahn besitzt, so dass man den Behälter einfach auf der Beute abstellen kann.

saubere Sachesaubere Sache

Futterteig wird den Bienen in der ursprünglichen Folie oder in einem Futterbehälter, wie er auch für flüssiges Futter verwendet wird, angeboten, Dies sollte die Austrocknung verhindern. Nach dem Einlegen in die Beute, wird das Futter an der Oberfläche mit dem Handpumpzerstäuber angefeuchtet, um eine einfache Futterabnahme zu ermöglichen.

Fertigfutterteig in FolieFertigfutterteig in Folie

Erstellt am 2019-06-14

Stand vom 2019-08-09