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Wie bringt man das Eckige ins Trapez?

Der radikalste Weg ist das Umschneiden. Mit vielen Waben und in trachtloser Zeit ist diese Methode wegen der Räubereigefahr nicht wirklich zu empfehlen. Wenn die TBH einen längeren Oberträger (A) als das ursprüngliche Rämchen(B) hat, wird erst eine Oberträgerleiste der TBH mittig auf den Oberträger des Ursprungsrähmchen ohne Bienen geschraubt (1). Die Bienen werden zuvor in die TBH gestoßen beziehungsweise gefegt. Dann werden mit einem stabilen Messer (C) oder einer Zange die Wabendrähte gekappt und die Wabe vom Rähmchen getrennt (mittels einer Schablone oder eines Schiedes (wie es zur Raumeingrenzung in der Beute benutzt wird) als Schablone können die Waben dabei gleich seitlich schräg abgeschnitten werden, so dass die Waben die Trapezform für die Oberträgerbeute haben)(2). Als nächsten Schritt wird der Unterträger des Rähmchens mit einer Astschere z(an den Stellen 3 und 4) zerteilt und die Seitenteile zu Seite abgehebelt und abgerissen (5-6). Fertig ist die Wabe zum Einhängen in die Oberträgerbeute. Perfektes Arbeiten wäre durch einen entsprechenden Wabenbock (D) für eine Wabe möglich. Falls man viele Waben umschneiden möchte, kann sich die Bastelarbeit hier lohnen. Blechwinkel (E) dienen als Schneideanschlag zum Abschrägen der Seiten.

Entwurf für einen Umschneidebock - Maße und Ausformung der Auflagen sind von Form und Maßen der Oberträger und Rähmchen abhängig.

geht dochgeht doch 

 

Phil Chandler demonstrierte das Verfahren unter YouTube, das von meiner Beschreibung auch wegen des verschiedenen Vorgehens abhängig von den Wabenmaßen etwas abweicht, aber das Prinzip als „Chop and Crop“ gut demonstriert. 

 

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Erstellt am 2019-06-14

Stand vom 2019-12-08